Kampf.Kunst. Fragen& Antworten

Einmal pro Woche regelmäßiges Training sichert einen stetigen Fortschritt. Wer
intensiver vorankommen möchte, sollte zweimal pro Woche trainieren.

Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Trainingsintensität, Talent, Einsatz,
etc. Einen Fortschritt gibt es zwar nach jeder Einheit, in der Regel ist man aber nach
etwa sechs Monaten gut für die meisten Situationen gerüstet.

An offiziellen Feiertagen gibt es kein Training. In den Weihnachts-, Semester- und
Osterferien besteht durchgehend die Möglichkeit zu üben, ebenso im Sommer.
Allerdings kann es hier zu Trainingszusammenlegungen kommen.

Natürlich haben auch wir ein Graduierungssystem. Dazu gibt es die Möglichkeit, sich
Leistungschecks zu unterziehen. Diese sind aber nicht mit herkömmlichen Prüfungen
zu vergleichen. Bei Kindern gibt es 2x im Jahr eine eigene „Prüfung“.

Gar kein Problem. Setzt man das Training für längere Zeit aus, so ist der Schulleiter
im Vorhinein darüber zu informieren und mit ihm Zahlungsabsprachen zu treffen.

Eine offizielle Trainingsbekleidung ist zwar grundsätzlich erwünscht, aber nicht
zwingend notwendig. Zusatzausrüstungen wie Faustschützer, usw. gibt es in der
Schule, können allerdings auch selbst erworben werden.

Ab etwa 13 Jahren können Sie der Erwachsenenklasse beitreten. Eine Grenze nach
oben hin gibt es nicht – effektive Selbstverteidigung sollte auch im Alter funktionieren.
Ab ca. 6 Jahren kommen Kinder zu uns.

Ausbilder kann bei uns nur werden, wer einerseits schon gute Kenntnisse über das
Wing.Chun vorweisen kann andererseits an bestimmten pädagogischen Schulungen
teilnimmt. Denn: Ständige Fortbildung ist für jeden unserer Ausbilder Pflicht.

Die Erfahrung haben leider auch etliche unserer Trainierenden gemacht. Genau
deswegen ist uns eine finanzielle Transparenz sehr wichtig und wir geben über alle
Beiträge Auskunft. Als Verein identifizieren wir uns nicht mit der zunehmenden
Kommerzialisierung. Daher wollen wir gerade von solchen versteckten Zahlungen
Abstand nehmen. Natürlich kann man Zusatzklassen besuchen, diese sind aber
stets freiwillig und sind keine Voraussetzung für das Erreichen irgendeines nächsten
Levels oder dergleichen.

Jeder Stil ist anders und verfolgt mitunter andere Zielsetzungen. Wing.Chun ist
etwa kein klassischer Sport. So gibt es etwa keine Wettkämpfe, da diese mit
realistischer Selbstverteidigung nicht kompatibel sind.

Das kann man so seriöserweise nicht sagen. Karate etwa ist ein wunderbarer
Kampfsport, der, vor allem wenn er eben wettkampfmäßig trainiert wird, eine ganz
andere Zielsetzung als unser Wing.Chun hat. Aber grundsätzlich gilt: Jeder Stil ist
nur so gut, wie der, der ihn ausübt.

Dies ist zwar möglich, aber nicht sehr sinnvoll. Denn Wing.Chun ist ein in sich
geschlossenes System und nimmt an anderen Stilen keine Anleihe.

An ihre Kinder lassen wir nur erfahrene Pädagogen bzw. Menschen, die von
Berufswegen mit Kindern zu tun haben. Erwachsenenunterricht und
Kinderunterricht sind zwei Paar Schuhe. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit
zahlreichen Volks- und Mittelschulen sowie Gymnasien und BHS im Umkreis
wissen wir um die Herausforderungen und aktuellen Themen im Umgang mit
Kindern und Jugendlichen bescheid.